Anne Gorke @ Mercedes-Benz Fashion Week Berlin

Die „COND3NS3D COLL3CTION“ ist als spielerisches Baukastensystem konzipiert und richtet sich mit ihren Looks nach dem komplexen Leben einer modernen Frau. Die Form folgt dem Gefühl, der Idee und der Inspiration des Tages. 3 x 3 x 3 ist die Zauberformel der GORKE-Frau: lässig, feminin oder puristisch, die eleganten und dennoch unprätentiösen Silhouetten der Entwürfe kommen in drei, zu verschiedensten Stimmungen passenden Variationen.

Farblich inspiriert ist die „COND3NS3D COLL3CTION“ vom Blau des Himmels und den Stimmungen eines Kieferwaldes. Neben einem auffälligen Kiefernadeln-Print spiegelt sich diese Farbpalette bei den Key Pieces in graublauen Kleidern oder etwa in Kombinationen aus mattem Rostrot und Schwarz bei Jacken und Mänteln wider.

Anne Gorke. Quelle: Silk PR. Copyright: Getty Images.
Anne Gorke. Quelle: Silk PR. Copyright: Getty Images.
Veröffentlicht in Fashion Week Berlin | Getaggt , , | Hinterlassen Sie einen Kommentar

Dimitri @ Mercedes-Benz Fashion Week Berlin

Die diesjährige Fall / Winter 2015 Kollektion ist geprägt von Anleihen aus der folkloristischen Ästhetik der 70er Jahre und den klassischen Drapierungen antiker griechischer Gewänder, welche mit handgefertigten Elementen und Lederarbeiten kombiniert werden.

Kräftige Farben wie Magenta oder Limette, aber auch zarte Nude- und Brauntöne, sowie schimmerndes Gold dominieren die Kollektion. Nuancen von Lila und Grün finden sich außerdem in Ethno-Stoffmustern und Accessoires wieder, die als raffinierte Details zu einem harmonischen Gesamtbild beitragen.

Dimitri. Quelle: Häberlein + Mauerer. Photo by Frazer Harrison/Getty Images for Dimitri
Dimitri. Quelle: Häberlein + Mauerer. Photo by Frazer Harrison/Getty Images for Dimitri
Dimitri. Quelle: Häberlein + Mauerer. Photo by Frazer Harrison/Getty Images for Dimitri
Dimitri. Quelle: Häberlein + Mauerer. Photo by Frazer Harrison/Getty Images for Dimitri
Dimitri. Quelle: Häberlein + Mauerer. Photo by Frazer Harrison/Getty Images for Dimitri
Dimitri. Quelle: Häberlein + Mauerer. Photo by Frazer Harrison/Getty Images for Dimitri
Dimitri. Quelle: Häberlein + Mauerer. Photo by Frazer Harrison/Getty Images for Dimitri
Dimitri. Quelle: Häberlein + Mauerer. Photo by Frazer Harrison/Getty Images for Dimitri
Dimitri. Quelle: Häberlein + Mauerer. Photo by Frazer Harrison/Getty Images for Dimitri
Dimitri. Quelle: Häberlein + Mauerer. Photo by Frazer Harrison/Getty Images for Dimitri
Veröffentlicht in Fashion Week Berlin | Getaggt , , , | Hinterlassen Sie einen Kommentar

William Fan @ Mercedes-Benz Fashion Week Berlin

Für Herbst/Winter 2015 setzt sich WILLIAM FAN mit der Idee auseinander, das Internet als Zuhause 2.0 zu beschreiben. In Zeiten von Schnelligkeit und Mobilität ist dies längst kein fester geografischer Ort mehr. Mit „WELCOME HOME“ sucht der Designer nach einer neuen Art von Zuhause, das Milliarden Menschen global nachempfinden können.

„Man fühlt sich entspannt, unbeobachtet und es herrscht eine Art Komfort Zone“, beschreibt William Fan die Atmosphäre hinter den Entwürfen. Die unbewusste Schönheit hinter der Browser-Fassade und das Einfangen von Virtualität übersetzt er in eine klare Formsprache, die an die Skulpturen von Tony Cragg und den Retrofuturismus aus den 60ern angelehnt ist.

Diagonalen und statische Bewegungen bestimmen das Design. Volumen, Textilstruktur in Form von Drapierungen und Prints lassen die Spannung zwischen Hardware und Software, 2-Dimensionalität und 3-Dimensionalität erkennen. Klare, gerade Schnitte ergeben eine geräumige Silhouette, die durch lange Ärmel und Hosenbeine körperstreckend wirkt.

Das Spiel mit den Reflektionen von matten und glänzenden Oberflächen ist das Kennzeichen der Kollektion; die Visualisierung von Fingerabdrücken, Datenverarbeitung und Serverräumen subtil ersichtlich. In der Farbewelt der Herbst-/Winterkollektion dominieren gedeckte Blau- und Khakitönen, ergänzt durch leuchtendes Kobaltblau, Gelb-Orange und Goldakzente.

William Fan. Foto: Anke Grelik. Quelle: Silk PR.
William Fan. Foto: Anke Grelik. Quelle: Silk PR.
William Fan. Foto: Anke Grelik. Quelle: Silk PR.
William Fan. Foto: Anke Grelik. Quelle: Silk PR.
William Fan. Foto: Anke Grelik. Quelle: Silk PR.
William Fan. Foto: Anke Grelik. Quelle: Silk PR.
William Fan. Foto: Anke Grelik. Quelle: Silk PR.
William Fan. Foto: Anke Grelik. Quelle: Silk PR.
Veröffentlicht in Allgemein | Getaggt , , | Hinterlassen Sie einen Kommentar

Ben Weide auf der Mercedes-Benz Fashion Week Berlin

Die Männerkollektion Herbst/ Winter 2015/16 von Ben Weide unter dem Titel  Sublimation legte einen Schwerpunkt auf Crossover, elegante Businessmode mit Wohlfühl-Tragekomfort. Und: Mann trägt wieder Mantel! Diesen entweder als „Langstreckenbomber“ im Stil einer Bomberjacke mit überlangem Bund oder als Coaty – hier wird der schon bekannte Suiddy, eine Synergie aus Jacket und Hoodie, zum Mantel. Die Markenzeichen von ben weide, der klassische waschbare Business Anzug und der Suiddy werden auch im kommenden Winter feste Bestandteile sein. Dominierende Materialien sind Loden- und Moleskinstoffe.

 

Copyright: Ben Weide. Quelle: PR SV Onpact.
Copyright: Ben Weide. Quelle: PR SV Onpact.
Copyright: Ben Weide. Quelle: PR SV Onpact.
Copyright: Ben Weide. Quelle: PR SV Onpact.
Copyright: Ben Weide. Quelle: PR SV Onpact.
Copyright: Ben Weide. Quelle: PR SV Onpact.
Veröffentlicht in Allgemein | Hinterlassen Sie einen Kommentar

Holy Ghost @ Mercedes-Benz Fashion Week Berlin

24 Im HO Project Space in Berlin präsentiert das Münchner Modelabel eine Zusammenstellung an Nude, Grau und Navy, kombiniert mit rauchigem Taupe und kräftigem Peppermint. Ganz im Sinne von „Smoke on the Water“.

In den ca. 50 Modellen der Kollektion Herbst/ Winter 2015 verbindet holyGhost maskulin anmutende Oversized Schnitte mit subtiler Eleganz und Leichtigkeit. Zarte Blusen, fließende Kleider und Drapées repräsentieren die feminine Seite der holyGhost Frau. Hosenanzüge, Overalls und schlichte Etuikleider stehen für die maskuline Strenge der Kollektion. Bei den Materialien greift das Designer-Duo wie gewohnt zu Viskose und Seide, feinem Kaschmir und hochwertiger Wolle, Leder und Strick.

Holy Ghost. Quelle: Agency V.
Holy Ghost. Quelle: Agency V.
Holy Ghost. Quelle: Agency V.
Holy Ghost. Quelle: Agency V.
Holy Ghost. Quelle: Agency V.
Holy Ghost. Quelle: Agency V.
Veröffentlicht in Fashion Week Berlin | Getaggt , , | Hinterlassen Sie einen Kommentar

Perret Schaad @ Mercedes Benz Fashionweek Berlin

Die Perret Schaad Kollektion HerbstWinter 2015/16 ist inspiriert von der faszinierenden, ursprünglichen Kraft und lebendigkeit eines rousseau’schen Urwaldes: Dertanz von licht und Schatten auf Blättern und Farnen, erdiger Duft, die Geräusche unbekannter Vögel in den Baumkronen, die anwesenheit geheimnisvoller L24ebewesen.

Die Farben sind reichhaltig: Gold, Bernstein und Grautöne werden mit moosig-dunklem Grün kombiniert. rote Früchte und dunklesViolett bilden kraftvolle, harmonische akzente, und vervollständigen die üppige Farbpalette, die von elegantem, kühlemWeiß gefasst ist.

Die großzügige auswahl von Stoffen und Strukturen erinnert an die überwältigende Vielfalt der Schöpfung: es dominierenWollstoffe verschiedenster Beschaffenheit, von haarigem angora und weichem Cashmere über feines Crêpe bis hin zu seidig glän- zendem Wollsatin. ausschnitte und linien sind dank der großzügigen, klaren Schnitte beweglich und legen unter ihnen verborgene Schichten frei. Die Silhouetten sind skulptural und lebendig bewegt zugleich.

Perret Schaads Sinn für hochwertige Materialien, präzise Schnitte und exzellente Verarbeitung verbindet sich mit natürlichen Silhouetten, vielfältigen Oberflächen und kraftvollen, harmonischen Farbkombinationen zu ein.

Copyright: Perret Schaad. Quelle: Arne Eberle Press + Sales.
Copyright: Perret Schaad. Quelle: Arne Eberle Press + Sales.
Copyright: Perret Schaad. Quelle: Arne Eberle Press + Sales.
Copyright: Perret Schaad. Quelle: Arne Eberle Press + Sales.
Copyright: Perret Schaad. Quelle: Arne Eberle Press + Sales.
Copyright: Perret Schaad. Quelle: Arne Eberle Press + Sales.
Veröffentlicht in Fashion Week Berlin | Getaggt , | Hinterlassen Sie einen Kommentar

Modemetropole Berlin – quo vadis?

Jedes Jahr pünktlich zur Fashionweek – oder immer dann, wenn es gilt sich positiv zu positionieren – wird die deutsche Hauptstadt als Modemetropole hochgejubelt. Mit der  jährlich zwei Mal stattfindenden Modemesse glauben viele, dass Berlin im Fashionzirkus eine bedeutende Rolle spielt. Im internationalen Vergleich, in dem die wahren Mode-Capitals New York, Paris, Mailand und London die großen Attrakteure in der Manege sind, übernimmt Berlin leider bislang nur eine Stellung als Pausenfüller. Dies ist nun negativ oder positiv zu sehen. Jeder hat schließlich mal klein angefangen und um sich aus dem Schatten der Big Player zu kämpfen bedarf es großer Anstrengungen. Nachdem große Labels wie Boss oder Escada ihre Kollektionen schon seit längerem nicht mehr in Berlin zeigen, verabschiedeten sich nach und nach auch Labels wie Kaviar Gauche, Achtland & Co. gen Paris oder London. In diesem Jahr fällt erstmals auch die StyleNite von Michalsky aus. Darüber hinaus hat vor kurzer Zeit anscheinend auch die Bread&Butter ihre Flaggen gestrichen. Aufgrund zu geringen Interesses wurde die Messe (fast) abgeblasen. Übrig ist nun nur noch eine “Guerilla Trade Fair” in den Geschäftsräumen der Bread&Butter… Die Zukunftsaussichten für Berlin als wirklich ernstzunehmende Modemetropole stehen also auf dem Prüfstand. In der nächsten Woche kann sich schon zeigen, in welche Richtung es in den nächsten Jahren geht: Können die Labels, die sich auf der Berliner Modewoche präsentieren überzeugen? Werden sich die Besucher von dem deutlich geschrumpften Angebot an Veranstaltungen abschrecken lassen?

Ein Ende der Berliner Fashionweek ist selbstverständlich nicht in Sicht, da sich noch immer genügend Besucher in den Bann der Designerkreationen schlagen lassen beziehungsweise sich nur im Licht der Scheinwerfer sonnen wollen. Wenn die Bedeutung der Fashionweek allerdings nachlässt, wird auch das Interesse geringer werden. Vielleicht ist genau dies aber auch die Chance, dass sich endlich wieder Modeinteressierte im Zelt treffen und weniger “Pseudo-VIPs” und ihre Bewunderer beziehungsweise Nachahmer. Und auch die Stadt selbst würde von einer Fashionweek, die sich auf das Essentielle – nämlich die Mode – konzentriert gut fahren. Wie wichtig die Fashionweek für Berlin schließlich wirklich ist, zeigte sich im letzten Sommer, als das Erika-Hess-Eisstadion als Location herhalten musste. So sehr die Fashionweek doch als das Event für Berlin hochstilisiert wird, so schnell wird sie doch beiseite gekehrt, wenn etwas “Wichtigeres” ansteht.

Lassen wir uns also überraschen, was uns in der nächsten Woche und künftig bei der Fashionweek erwartet.

Veröffentlicht in Allgemein, Fashion Week Berlin | Getaggt , , , , , , , , , | Hinterlassen Sie einen Kommentar

AIR MAX 1 ULTRA MOIRE: Fast 30 und doch noch so frisch

Seine Geschichte begann vor fast 30 Jahren als der Nike-Designer Tinker Hatfield sich überlegte, warum man die seit 1979 eingesetzte Air-Technologie dank eines transparenten Einsatzes an der Ferse sichtbar zu machen. Der Air Max war geboren. Gerade im letzten Jahr wurde er bei Bloggern und Fashionistas zu dem It-Schuhwerk überhaupt.

Kein Wunder also, dass Nike für das Frühjahr 2015 wieder auf den Air Max setzt und eine moderne Variante an den Start schickt. Der Nike Air Max 1 Ultra Moire wirkt für mich wie eine Chimäre aus dem altbekannten Modell und dem seit einigen Jahren ebenfalls sehr beliebten Free-Modellen. Die  Silhouette wurde überarbeitet und ist nun wesentlich leichter und auch flexibler. In schwarz ein absolutes Highlight, das jedes Outfit aufwertet – besonders chic   zum aktuellen Trend Health Goth.

Der Nike Air Max 1 Ultra Moire ist ab dem 8. Januar auf Nike.com für Herren und Damen sowie bei ausgewählten Nike Sportswear Händlern erhältlich.

Nike Air Max 1 Ultra Moire Damen
Nike Air Max 1 Ultra Moire Damen. Quelle: Nike.
Nike Air Max 1 Ultra Moire Herren
Nike Air Max 1 Ultra Moire Herren. Quelle: Nike.

 

Veröffentlicht in Allgemein | Getaggt , , , , | Hinterlassen Sie einen Kommentar

YSL: Der Wahn der Schönheit

Die filmische Biografie „Yves Saint Laurent“ zeichnet in leisen Tönen das Leben eines der größten Modeschöpfer der Welt nach. Neben der Mode steht besonders die Person im Vordergrund. Wunderbar gespielt von Guillaume Gallienne zieht Laurent mit seiner Schüchternheit und Zerbrechlichkeit in den Bann. Ein wahres Genie, dass seine Liebe für die Schönheit mittels seiner Kollektionen ausdrückt und innerhalb kürzester Zeit mit gerade einmal Anfang zwanzig nach dem Tod von Christian Dior vom Assistenten zum gefeierten Kreativdirektor dieses Modehauses aufstieg. Einblick gibt der Film auch in den Entstehtungs- beziehungsweise Inspirationsprozess einiger der berühmtesten Kleider des Designers: von den Mondrian-Dresses über die Smoking-Kleider bis zu Roben im Marrakesch-Look – bestechend schön und mit ruhiger Kameraführung aufgenommen

Neben diesem wundervollen Bildern für die Augen bietet besonders das Verhältnis von Laurent zu dem französischen Unternehmer Pierre Bergé, die über 50 Jahre ein Paar waren, Einblicke in Yves’ Seele. Dieser beschützt den zerbrechlichen Couturier anfangs vor der Welt, die ihn zu erdrücken droht – Laurent will sich nur um die Kollektionen kümmern und empfindet PR-Termine und Interviews als körperliche Pein – und später vor sich selbst, als er sich in Exzessen Drogen, Alkohol und Affären hingibt. Gerne hätte der Film tiefere Einblicke in die seelischen Befindlichkeiten der Hauptakteure liefern können. Es bleibt auf langen Strecken dem Zuschauer überlassen, welche Emotionen und Beweggründe Laurent und Bergé zu ihren Handlungen veranlasst. Besonders wie es Bergé schafft, Laurent immer wieder aufzubauen und ihm beizustehen, obwohl dieser ihm das Leben mitunter sehr schwer macht, ist ein höchst interessanter Aspekt des Films, der leider zu wenig beleuchtet wird. Obwohl es eigentlich klar ist: Es kann nur wahre Liebe sein. Hier hätte sich der Film mehr trauen können und die Liebe zwischen den beiden klarer herausarbeiten können.

Ein überaus zu empfehlender Film, der zur Zeit zum Beispiel noch im Cinemaxx am Potsdamer Platz in Berlin anzuschauen ist.

©SquereOne/Universum
©SquereOne/Universum
©SquereOne/Universum
©SquereOne/Universum
©SquereOne/Universum
©SquereOne/Universum
©SquereOne/Universum
©SquereOne/Universum
©SquereOne/Universum
©SquereOne/Universum
©SquereOne/Universum
©SquereOne/Universum
©SquereOne/Universum
©SquereOne/Universum

Autor: Benjamin Blum

Veröffentlicht in Allgemein | Getaggt , , , , | Hinterlassen Sie einen Kommentar

Arielle de Pinto X Lars Paschke: Der Stein der Weisen

Im Mittelalter waren Alchemisten auf der Suche nach dem Stein der Weisen. Dieser sollte unedle Metalle in pures Gold verwandeln. Heutzutage ist dies zwar theoretisch mit Hilfe atomarer Prozesse machbar, allerdings ist die Herstellung ökonomisch katastrophal.

Wahrliche Steine der Weisen züchtet allerdings Lars Paschke. Der Designer lässt nämlich Kristalle wachsen, die er mit wissenschaftlichen Methoden erschafft. Anstatt Ringe oder Kleidern mit Edelsteinen zu besetzen oder zu besticken, lässt er Kristalle direkt auf diesen entstehen – wie gerade für die Schmuckstücke des in Montreal ansässigen Juwelierin Arielle de Pinto.

Paschkes Berliner Studio wirkt wie eine Mischung aus Büro, Atelier und Labor. Sobald er die halbfertigen Schmuckstücke von aus Kanada erhält, macht er sich ans Werk, indem er quasi eine Kristallsaat aufbringt und diese in einer Nährlösung heranzieht. Danach wird diese langsam und präzise gekühlt und erhitzt, die Lösung verdampft und fügt dem Stamm neue Kristalle hinzu – in atemberaubenden 3D-Mustern. Der gesamte Prozess dauert einen Monat. Die „Rohmaterialien“ sind Kalium und Alaun, die zusammen „Phantom Crystals“ ergeben – ein dunkler Kristall wird von helleren eingeschlossen. Bei den Farben reichen die Schattierungen von dunklem Violett über Pastell-Lila bis hin zu Transparenz. Auf diese Weise entstehen wahre Meisterwerke, und obwohl der Herstellungsprozess einfach anmutet, ist absolutes Fingerspitzengefühl gefragt. Nur wenn die äußeren Umstände ganz genau passen und der Verdampfungsprozess exakt abgestimmt ist, wachsen die Kristalle. Nur ein Grad Unterschied können das Wachstum ruinieren und die ganze Arbeit zunichte machen.

Auf die Idee zu diesen delikaten Arbeiten kam Paschke während seiner Master Arbeit an der Royal Academy Antwerpen im Jahre 2009. Bei seiner Recherche zu heilenden Objekten wie Mandalas, Chakras etc. stieß er auf das Thema des Kristallzüchtens.

Die Stücke von Arielle de Pinto X Lars Paschke sind exklusiv auf ssense.com erhältlich.

Copyright: Julia Burlingham. www.juliaburlingham.com
Copyright: Julia Burlingham. www.juliaburlingham.com
Copyright: Julia Burlingham. www.juliaburlingham.com
Copyright: Julia Burlingham. www.juliaburlingham.com
Copyright: Julia Burlingham. www.juliaburlingham.com
Copyright: Julia Burlingham. www.juliaburlingham.com

Bildquelle: Julia Burlingham

Autor: Benjamin Blum

Veröffentlicht in Allgemein | Getaggt , , , , , , | Hinterlassen Sie einen Kommentar