Weniger wäre nackt – Jil Sander setzt auf Transparenz

Alle fordern mehr Transparenz. Doch nur Jil Sander setzt diese mit der Frühjahrskollektion in die Tat um. Da sollten sich Putin und Genossen mal eine Scheibe abschneiden. Sander zeigt, wie man auch mit einem sprichwörtlichen Hauch von Nichts gut und vor allem aufsehenerredgend aussehen kann – mit durchsichtigen Mänteln und Jacketts. Die einzige Frage, die man sich dabei stellen sollte, ist, ob man auch immer genug Deo dabei hat – Polyurethan ist ja bekanntlich nicht gerade für seine Atmungsaktivität bekannt. Aber bitte nicht in die Manteltaschen packen.

Ich bin vollends angetan von der Idee unangezogen angezogen zu sein. Allerdings sollte man – wenn man nicht gerade eine Modell-Figur hat und einer “normalen” Beschäftigung nachgeht – etwas drunterziehen. Sonst landet man beim nächsten Parkbesuch direkt als Exhibitionist in der Zelle – und da passt man mit Jil Sander nun wirklich nicht rein.

Transparentes Jackett aus der Frühjahrskollektion von Jil Sander. Quelle: jilsander.com
Transparenter Mantel aus der Frühjahrskollektion von Jil Sander. Quelle: jilsander.com
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