Marketing statt Kreativität?

Wer in den letzten Wochen das TV eingestellt hat, ist immer wieder über Designer gestolpert, die ihre Marke in diversen Shows versuchen zu platzieren. Angefangen bei Guido Maria Kretschmer, der als Juror bei der eher wenig erfolgreichen Sendung „Shopping Queen“ auf Vox über die Fashion-Einkäufe der Hausfrauen von nebenan urteilte, über durchaus namhafte und gute Labels wie Kilian Kerner, LALA Berlin oder Kaviar Gauche, die in den immer langweiliger und belangloser werdenden „Model“-Sendungen ihre Labels mehr oder eher minder unauffällig platzierten. Klar weiß jeder, dass hinter jedem Modenamen eine riesige Marketing-Maschinerie steckt, doch in letzter Zeit wird das nur allzu plump offensichtlich. Bei jungen Labels ist es verständlich, dass sie sich einen Namen machen wollen: Hier mag diese Rechnung auch durchaus aufgehen. Aber bei großen und kostspieligen Marken? Natürlich – der Bekanntheitsgrad wird gesteigert. Doch leider völlig an der Zielgruppe vorbei. Welcher Zuschauer von „Germany’s Next Topmodel“ kann sich schon ein Kleid leisten, das viel teuerer als H&M-Durchschnitt ist? Liebe Marketing-Leute, was würde der Lehrer sagen? Am Thema vorbei, Zielgruppe verfehlt. Aber es kommt ja bald die Fußball-EM. Vielleicht sollte Chanel einfach Sponsor werden.

Guido Maria Kretschmers Show "Shopping Queen". Quelle: vox.de
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One Response to Marketing statt Kreativität?

  1. their special bunker. The Israeli military obviously has little real expectation that their Iron Dome is much of a protection, especially considering

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