G.H. Bass: Heritage at its best…

“Heritage” ist seit einiger Zeit eines der Schlagworte im weltweiten Modebusiness. Kaum ein Label, dass nicht auf sein langjähriges Erbe anspielt und somit die Werte Tradition, Beständigkeit, Handwerkskunst & Co. vermitteln will. Bei vielen Marken stellt sich dieses Abheben auf ihr Erbe bei genauerem Blick auf ihre Gründung allerdings als Mogelpackung heraus. Anders sieht es da schon beim amerikanischen Label G.H. Bass aus. Gegründet im Jahr 1876 blickt es auf eine fast 150-jährige Vergangenheit zurück. Früher für die Jagd, das Fischen oder die Landwirtschaft entwickelt, ist die Marke nun Teil des modernen Schuhmarktes.

Dies beweist nicht zuletzt der Weejun (nach einem norwegischen Mokassin-Stil, wörtlich übersetzt „Faulenzen im Feld“). Noch nie gehört? Aber gesehen! Der Weejun ist heute einer der bekanntesten Loafer auf dem Markt.

In der kommenden Autumn/Winter-Kollektion spendiert G.H. Bass dem Weejun ein neues Design mit Crepe-Sohle, präsentiert den Weejun als Stiefel für Frauen und zeigt passend zum Winter auch neue Boots für Herren.

Klassisches Design und Handarbeit treffen auf Zeitgeist und Kreativität.

G.H. Bass Weejun mit Crepe-Sohle. Quelle: Sane Communications.
G.H. Bass Weejun mit Crepe-Sohle. Quelle: Sane Communications.
G.H. Bass Damenstiefel. Quelle: Sane Communications.
G.H. Bass Damenstiefel. Quelle: Sane Communications.
G.H. Bass Herrenstiefel. Quelle: Sane Communications.
G.H. Bass Herrenstiefel. Quelle: Sane Communications.
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We love Recho Omondi

Kürzlich habe ich eine Dokumentation auf Phoenix zu den „Machern von New York – Brooklyn boomt“ gesehen. Hier wurde auch die Designerin Recho Omondi begleitet. Mit ihren Looks, die an ihre afrikanische Heimat angelehnt sind, will sie es im Modebusiness des Big Apple schaffen. Dafür gab sie sogar ihren Job und einzige Einnahmequelle als Kindermädchen auf, um sich auf ihre Kollektion zu konzentrieren. Diese zeigte sie im Rahmen der New York Fashion Week. Die Looks sind wirklich einmalig und verbinden afrikanische Tradition mit Modernität, Avantgarde mit tragbarer Leichtigkeit. Ihre Liebe zur Mode ist in der Kollektion ebenso zu spüren wie auch in der Dokumentation. Am Tag der Präsentation kam allerdings die Ernüchterung: Nur einige Freunde und eine Bloggerin erschienen zum für sie so wichtigen Termin. Dies zeigt, wie hart und ungerecht die Modebranche ist. Ein Juwel geht nur allzu leicht in der Masse der Strasssteine unter – ein Vergleich, der im Fall von Omondi zutrifft. Und ein Umstand, der einen verzweifeln lässt.

Auch Tage später ließ mich diese Unzufriedenheit mit dem Modebusiness nicht los und ich recherchierte im Internet. Da stieß ich auf einen Artikel von Harper’s Bazaar, der mich wieder versöhnlich stimmte und mir Hoffnung gibt, dass sich Qualität doch auszahlt und gewürdigt wird. Ich hoffe, dass Recho genauso weitermacht wie bisher und dass sich ihre Liebe zur Mode in Form vieler Käuferinnen, die ihre Mode würdigen, auszahlt.

Ja, wir lieben Recho Omondi und ihre Kollektion, die genauso authentisch, erfrischend und kompromisslos ist, wie sie selbst!

Quelle: OMONDI
Quelle: OMONDI
Quelle: OMONDI
Quelle: OMONDI
Quelle: OMONDI
Quelle: OMONDI
Quelle: OMONDI
Quelle: OMONDI
Quelle: OMONDI
Quelle: OMONDI
Quelle: OMONDI
Quelle: OMONDI
Quelle: OMONDI
Quelle: OMONDI
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Messerscharfe Accessoires: Dora Mojzes

Ursprünglich aus Ungarn, ist Dora Mojzes, deren Kollektion bei NOT JUST A LABEL erhältlich ist, bereits seit einigen Jahren fest in der Londoner Designer-Szene verankert. Ihre Accessoires – von Taschen über Harnesse – sind fashion forward und zeigen ihr ganz persönliches Bild von Weiblichkeit. Der Einsatz von schwarzem Leder und kaltem Metall zeigt Stärke, Belastbarkeit und Kraft. Die sehr symmetrischen Formen der Rucksäcke mit ihren metallischen Nieten und scharfen Kanten erinnern zum Teil an typische 90er-Jahre Modelle mit Igelstacheln – selbstverständlich als Luxusvariante. Auch die Anspielungen an Bondage, Fetisch und SM, die beim Betrachter sofort aufkommen, spiegeln dieses starke, unabhängige und selbstbestimmte Frauenbild wieder. Aber seht selbst:

 

Dora Mojzes auf NOT JUST A LABEL (https://www.notjustalabel.com/designer/dora-mojzes)
Dora Mojzes auf NOT JUST A LABEL (https://www.notjustalabel.com/designer/dora-mojzes)
Dora Mojzes auf NOT JUST A LABEL (https://www.notjustalabel.com/designer/dora-mojzes)
Dora Mojzes auf NOT JUST A LABEL (https://www.notjustalabel.com/designer/dora-mojzes)
Dora Mojzes auf NOT JUST A LABEL (https://www.notjustalabel.com/designer/dora-mojzes)
Dora Mojzes auf NOT JUST A LABEL (https://www.notjustalabel.com/designer/dora-mojzes)
Dora Mojzes auf NOT JUST A LABEL (https://www.notjustalabel.com/designer/dora-mojzes)
Dora Mojzes auf NOT JUST A LABEL (https://www.notjustalabel.com/designer/dora-mojzes)
Dora Mojzes auf NOT JUST A LABEL (https://www.notjustalabel.com/designer/dora-mojzes)
Dora Mojzes auf NOT JUST A LABEL (https://www.notjustalabel.com/designer/dora-mojzes)
Dora Mojzes auf NOT JUST A LABEL (https://www.notjustalabel.com/designer/dora-mojzes)
Dora Mojzes auf NOT JUST A LABEL (https://www.notjustalabel.com/designer/dora-mojzes)
Dora Mojzes auf NOT JUST A LABEL (https://www.notjustalabel.com/designer/dora-mojzes)
Dora Mojzes auf NOT JUST A LABEL (https://www.notjustalabel.com/designer/dora-mojzes)
Dora Mojzes auf NOT JUST A LABEL (https://www.notjustalabel.com/designer/dora-mojzes)
Dora Mojzes auf NOT JUST A LABEL (https://www.notjustalabel.com/designer/dora-mojzes)
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Dr. Martens – Made in England

Beim Blick aus dem Fenster sind meine Dr. Martens das beste Schuhwerk für das kommende Osterwochenende. Da kann mir Wind und Wetter nichts anhaben. Und dank der Sohle kann ich zur Not das Osterfeuer auch selbst austreten. Die neue “Made in England”-Kollektion ist für solche Zwecke natürlich viel zu schade. Hochwertiges Boanil-Brush-Leder aus Portugal in Heritage-Farben (Black, Merlot, Tan) in Verbindung mit dem traditionellen Schuhhandwerk machen diese Schuhe so besonders. Topfavorit ist natürlich der schwarze Stiefel. Hier übrigens noch ein paar andere Modelle.

Dr. Martens Made in England Collection. Copyright: Dr. Martens.
Dr. Martens Made in England Collection. Copyright: Dr. Martens.
Dr. Martens Made in England Collection. Copyright: Dr. Martens.
Dr. Martens Made in England Collection. Copyright: Dr. Martens.
Dr. Martens Made in England Collection. Copyright: Dr. Martens.
Dr. Martens Made in England Collection. Copyright: Dr. Martens.
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Stilnest: 3D fürs Handgelenk

3D-Druck ist seit einiger Zeit in aller Munde. Besonders im Schmuckbereich scheint die Technik wie gemacht, um einzigartige Stücke zu kreieren. Erste Anlaufstelle für alle, die kreatives Design in Verbindung mit State-of-the-Art-Herstellungstechnologien suchen, ist Stilnest. Designer aus der ganzen Welt brüten über ihren Rechnern und erstellen die erlesensten und aufsehenerregendsten Ketten, Ringe und Ohrringe, die man sich vorstellen kann. Den Rest erledigt nicht wie üblich der Goldschmied, sondern eben der Drucker. Auf diese Weise ist es möglich, Modelle zu entwerfen, die so von Hand nie hergestellt werden könnten. Hier habe ich einmal einige der schönsten Schmuckstücke zusammengetragen, die man sich sofort an das Handgelenk oder ans Ohrläppchen wünscht.

 

Botanicus Ring. Quelle und Copyright: Stilnest.
Botanicus Ring. Quelle und Copyright: Stilnest.
Faces Ring. Quelle und Copyright: Stilnest.
Faces Ring. Quelle und Copyright: Stilnest.
Hütchenspiel Kette. Quelle und Copyright: Stilnest.
Hütchenspiel Kette. Quelle und Copyright: Stilnest.
Pixel Plus Ring. Quelle und Copyright: Stilnest.
Pixel Plus Ring. Quelle und Copyright: Stilnest.
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Lena Hoschek – Hot Mama Africa

Aber der aufkeimende Frühling macht uns schon jetzt Lust darauf, unsere Winterklamotten im Schrank zu verstauen und uns bunt und luftig zu kleiden. Und hier kommt wieder Afrika ins Spiel: Unser aller Lieblingsdesignerin aus Österreich – Lena Hoschek – hat mit ihrer neuen Kollektion direkt in unser (Ethno)-Herz getroffen. Strahlendes Gelb, sattes Grün und intensives Blau werden durch die kräftigen Muster der traditionell-afrikanischen Wax-Prints ganz besonders in Szene gesetzt. Wer da keine Frühlingsgefühle bekommt, ist selbst schuld…

Lena Hoschek - Hot Mama Africa. Copyright: Lena Hoschek.
Lena Hoschek – Hot Mama Africa. Copyright: Lena Hoschek.
Lena Hoschek - Hot Mama Africa. Copyright: Lena Hoschek.
Lena Hoschek – Hot Mama Africa. Copyright: Lena Hoschek.
Lena Hoschek - Hot Mama Africa. Copyright: Lena Hoschek.
Lena Hoschek – Hot Mama Africa. Copyright: Lena Hoschek.
Lena Hoschek - Hot Mama Africa. Copyright: Lena Hoschek.
Lena Hoschek – Hot Mama Africa. Copyright: Lena Hoschek.

 

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Mi-Pac X Liberty Art Fabric: Für Taschenfetischisten

Vorbei sind die Zeiten, in denen man in Berlins Straßen nur Jutebeutel mit mehr oder (meist) minder lustigen Sprüchen oder Aufdrucken zu sehen bekam. Die deutschen Hauptstädter haben erkannt, dass es dort draußen noch viel mehr gibt, was das Taschenfetischistenherz zum Klopfen bringt. Die Mi-Pacs gehören schon lange dazu – besonders, seitdem Rucksäcke und Sporttaschen wieder angesagt sind. Mit der neuen Kollaboration mit der Liberty Art Fabric haben die UKler von Mi-Pac voll ins Schwarze – oder besser Bunte – getroffen.

Überbordende florale Muster – von Paisley über Millefleur bis hin zu fast barock anmutenden Elementen ist alles dabei. Wer hätte gedacht, dass ein Rucksack oder eine Dufflebag so cool aussehen kann? Wer es lieber schlicht mag, dem gefallen sicher die Modelle aus den regulären Kollektionen von Mi-Pac. Egal, für was man sich entscheidet: Den Taschenfetischismus stillen sie auf jeden Fall.

Copyright: Mi-Pac. Quelle: Sane Communications.
Copyright: Mi-Pac. Quelle: Sane Communications.
Copyright: Mi-Pac. Quelle: Sane Communications.
Copyright: Mi-Pac. Quelle: Sane Communications.
Copyright: Mi-Pac. Quelle: Sane Communications.
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Lightning Bolt: Der Winter wird… bunt

Das elende Grau des deutschen Winters ist kaum noch zu ertragen. Und da nur die Wenigsten das nötige Kleingeld für einen ausgedehnten Urlaub in der Karibik haben, sollten wir uns wenigstens schon jetzt modisch auf den Sommer einstellen. Das Label Lightning Bolt, gegründet 1971 auf Hawaii, lässt die gefühlten Temperaturen zum Glück ansteigen. Die Spring/Summer-2015-Kollektion bringt wilde Designs mit kräftigen Farben und auffälligen Mustern zusammen. Highlights sind die funktionalen Boardshorts und die wasserabweisende Blousons – nicht nur fürs Surfen, sondern auch als Schutz für den ein oder anderen Sommerregen optimal geeignet.

Typisch hawaiianisch kommen alle Looks daher: Intensive Farben, grafische All-Over-Prints – zum Beispiel das klassische Hibiskusblütenmuster – sind vorbestimmend.

Selbstverständlich gibt es auch passende Accessoires wie Basecap, Handtücher & Co.

Da kann der Sommer kommen.

Copyright: Lightning Bolt. Quelle: Sane Communications
Copyright: Lightning Bolt. Quelle: Sane Communications
Copyright: Lightning Bolt. Quelle: Sane Communications
Copyright: Lightning Bolt. Quelle: Sane Communications
Copyright: Lightning Bolt. Quelle: Sane Communications
Copyright: Lightning Bolt. Quelle: Sane Communications
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TRINITAS – Modische Geometriestunde

Das Label TRINITAS begeistert bereits auf seiner Startseite mit einem klaren, cleanen und geometrischen Auftritt. Ebenso wirken die Outfits wie präzise mit dem Zirkel gezogen.

Klare, geometrische Muster treffen auf die “Unifarben” Schwarz und Weiß. Die in den letzten Jahren so gehypte Logomanie kehrt TRINITAS ins Gegenteil um und beschwört eine abstrakte Klarheit herauf. Das Label schafft so eine eigene visuelle Welt, in der bestehende Konzepte in neue Kontexte gesetzt werden.

Akzente setzen die schlichten Outfits durch einen gekonnten Materialmix, innovative Printtechniken und außergewöhnliche Schnitte. Dabei werden alle Produkte in Europa hergestellt. Absolut sehens- und tragenswert, wie die folgenden wirklich außergewöhnlichen Lookbook-Bilder beweisen.

Quelle: Arne Eberle press + sales. Copyright: TRINITAS.
Quelle: Arne Eberle press + sales. Copyright: TRINITAS.
Quelle: Arne Eberle press + sales. Copyright: TRINITAS.
Quelle: Arne Eberle press + sales. Copyright: TRINITAS.
Quelle: Arne Eberle press + sales. Copyright: TRINITAS.
Quelle: Arne Eberle press + sales. Copyright: TRINITAS.
Quelle: Arne Eberle press + sales. Copyright: TRINITAS.
Quelle: Arne Eberle press + sales. Copyright: TRINITAS.
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Ivanman @ Mercedes-Benz Fashion Week Berlin

Im Rahmen seiner Stage Präsentation auf der Berliner Fashion Week zeigte das Menswear Label IVANMAN eine Herbst-/Winterkollektion 2015/2016, beeinflusst von den Pionieren des Skispringens.

Sport und Avantgarde reichen sich bei Designer Ivan Mandzukic in der neuen Saison die Hand und ergeben einen Stilbruch der besonderen Art. Irritation ist erwünscht. Ähnlich wie seine athletischen Inspirationsvorlagen überbrückt IVANMAN Konventionen und zeigt eine Kollektion voller Authentizität und Mut zur Unangepasstheit. Die charakteristische Handschrift des Designers trifft dabei auf “Sports Gear”.

Die Verbindung von Gegensätzen als elementärer Aspekt hat in der neuen Saison ganz klar Priorität. Dennoch bleibt die Tragetauglichkeit dank der traditionellen Silhouette bestehen und bricht zugleich mittels starker Akzentfarben das Alltägliche. Designer Ivan Mandzukic lässt Goethes Betrachtungen zur Farbenlehre in die neuen Entwürfe einfließen und blickt mit uns durch das Prisma: Schwarz bildet den Ruhepol. Facetten von Violett und Burned Orange kombiniert mit satten Siena- und Umbra-Tönen. Fichtennadelgrün, zartes Rosé/Magenta und strahlendes Wollweiß vervollständigen den Farbkreis.

IVANMAN. Quelle: Pool PR. Foto: Lukasz Wolejko Wolejszo.
IVANMAN. Quelle: Pool PR. Foto: Lukasz Wolejko Wolejszo.
IVANMAN. Quelle: Pool PR. Foto: Lukasz Wolejko Wolejszo.
IVANMAN. Quelle: Pool PR. Foto: Lukasz Wolejko Wolejszo.
IVANMAN. Quelle: Pool PR. Foto: Lukasz Wolejko Wolejszo.
IVANMAN. Quelle: Pool PR. Foto: Lukasz Wolejko Wolejszo.

 

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